Home Lehrgänge Module Kurse Tagungen Infoveranstaltungen Studienberatung Inhouse Bibliothek Raumvermietung Cafeteria Kooperationspartner Netzwerke Newsletter Publikationen Downloads Links Lernplattform Fachhochschule

Archiv Tagungen

> Archiv Tagungen

"Sollen wir eine Care-Migrantin anstellen?" - Chancen und Fallstricke für pflegende Angehörige

Datum: 14.05.2013


Abendveranstaltung zum Internationalen Tag der Familie

Eine Kooperation zwischen Careum Weiterbildung und Careum F+E, Forschungsinstitut Kalaidos Fachhochschule, Departement Gesundheit

Frauen aus Ostdeutschland und neuen EU-Oststaaten betreuen pflegebedürftige Menschen in Schweizer Haushalten. Diese Frauen arbeiten und wohnen meist im Haushalt der zu betreuenden Person. Teilweise wechseln sich mehrere Frauen im Wochen- oder Monatsrhythmus ab und kehren zwischen den Einsätzen in der Schweiz in ihre Heimat zurück. Andere hingegen arbeiten das ganze Jahr in der Schweiz und verbringen nur ihre Ferien im Herkunftsland.

Die Unterstützung durch Care-Migrantinnen im Alltag ermöglicht vielen Menschen den Verbleib zu Hause – trotz gesundheitlicher Probleme. Nicht selten regen Angehörige die Anstellung einer Care-Migrantin an, weil sie beispielsweise Risiken des Alleinseins für die nahestehende Person minimieren wollen.
Diese vergleichsweise neue Form der häuslichen Betreuung bietet verschiedene Chancen, wirft aber auch Fragen auf. Worauf ist zu achten, wenn pflege- oder hilfebedürftige Personen bzw. deren Angehörige eine Care-Migrantin beschäftigen wollen? Wie werden gleichzeitig Patientensicherheit, Arbeitsschutz und soziale Sicherheit gewährleistet? Wie selbstbestimmt sind Patient/innen und Migrant/innen in der Inanspruchnahme der Dienstleistungen?

Die Abendveranstaltung bot Gelegenheit, Antworten zu diesen Fragen zu diskutieren. Kurzreferate zeigten aus erster Hand auf, wie die Anstellung von Care-Migrantinnen im Privathaushalt organisiert werden kann. Ausserdem wurden Herausforderungen dieser Form der häuslichen Betreuung präsentiert und wichtige rechtliche Rahmenbedingungen erläutert.

Beiträge (pdf)