Kurzbeschrieb

Sie haben ein Leitbild und stellen sich die Frage: «Ist es noch aktuell? Gibt es unsere Haltung wider? Zeigt es die neusten Entwicklungen auf? Wird es im Alltag gelebt? »

Ein Leitbild richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Bewohnerinnen und Bewohner, das soziale Umfeld und potenzielle neue Kunden einer Institution. Es informiert diese zunächst über Ihre Werte, Dienstleistungskultur, sozialen Beziehungsformen und Ihre fachlichen Schwerpunkte. Es zeigt aber auch auf, wohin ein Heim sich orientieren will, welche Dienstleistungen es aufbauen bzw. verbessern möchte.

Sie als operative und/oder strategische Führungsperson, als Qualitätsverantwortliche oder einfach auch als interessierte Fachperson erkennen an diesem Kurstag die Zusammenhänge, die zur sinnvollen Entwicklung Ihres Leitbildes wesentlich sind. Der Kurs hat zum Ziel, dass Sie auf Grundlagen aktueller Ansätze aus der Gerontologie, der Systemtheorie und der Generationenforschung ein zeitgemässes, aktuelles und auf Sie und Ihre Institution abgestimmtes, einzigartiges Leitbild entwickeln können.

Für die Konzeptualisierung eines Leitbildes empfehlen wir, die Ansprüche aller Akteure zu berücksichtigen. Das Altersbild und die Sprache werden reflektiert behandelt. Das Leitbild erlaubt eine ganzheitliche Sicht der Lebensgestaltung in einer Institution. Als Spezifität unserer Vorstellung charakterisieren wir die Dienstleistungen einer Institution als soziale Interaktionen. Gemäss dieser Prämisse stehen im Mittelpunkt eines Leitbildes gleichwertig die älteren Menschen und die Mitarbeitenden. In einem Leitbild müssen beide Seiten ernst genommen werden, ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden und ihnen die gleiche Wertschätzung entgegengebracht werden.

Gemeinsam denken wir darüber nach, wie Ihre Unternehmenskultur, Ihre Haltung, Ihre Profession und Kompetenz in Ihrem Leitbild optimal abgebildet werden können. Mit Freude und Begeisterung werden Sie nach diesem Kurs darangehen, Ihr eigenes Leitbild neu zu gestalten.

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Inhalte

Einführung

  • Leitbild oder Leidbild - oder was leitet Sie?
  • Welche Visionen haben Sie?

Anspruch eines ganzheitlichen Leitbildes

  • Warum ein ganzheitliches Leitbild?
  • Modell der vier Lebensbereiche. Es dient dem Aufbau eines Leitbildes und der Analyse der Bedürfnisse von eingeholten Perspektiven.
  • Übung der Verwendung des Modells mit den Teilnehmenden.

Ausgewählte Gerontologische Grundlagen und Konsequenzen

  • Kompetenzmodell des Alters (Mitstreiter, Wahlmöglichkeiten, Handlungsspielräume, Potenziale). Lebensgestaltung und Normalität als Maximen in einer Altersinstitution. Abkehr vom Defizit-Modell. Konzeptuelle Konsequenzen und sprachliche Sensibilisierung im Leitbild.

Soziale Interaktion von Kunden und Mitarbeitenden als Kernelement der Dienstleistung

  • Das Leitbild richtet sich gleichwertig an Bewohner/innen und Mitarbeitende.
  • Was bedeutet das für Ihre Institution und Ihr Konzept?

Workshop: Wie gestalten Sie ein individuelles, innovatives Leitbild?

  • Analyse von Stärken und Spezifitäten der Heime der Teilnehmenden.
  • Wie und wo positionieren Sie Ihr Leitbild?
  • Welche Perspektiven beziehen Sie mit ein?

Kernbotschaften, Motto und formale Aspekte des Leitbildes

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Ziele

  • Konfrontation mit neuen Impulsen und ihre Erörterung.
  • Die Wichtigkeit der theoretischen Grundlagen für eine Orientierung des Leitbildes erkennen und damit die Spezifität eines Leitbildes einer Altersinstitution von einer anderen Firma erarbeiten.
  • Den Stellenwert von Ganzheitlichkeit und sozialer Interaktion für das Leitbild erfassen.
  • Erhebung und Analyse verschiedener Perspektiven für die Themen des Leitbildes.
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Zielgruppe

Personen in Leitungspositionen, Beauftragte für Leitbildentwicklung im Betrieb, Qualitätsbeauftragte und alle am Thema Interessierten

Lehrbeauftragte/-r

  • Dr. Urs Kalbermatten, Gerontologe, Sozialpsychologe, Dozent für Gerontologie, Angewandte Altersforschung, Fachreferent
  • Bart Staring, Leitung Pflegedienst Heime Kriens AG, Master in Gerontologie, Fachreferent, Praxisberater

Ort / Zeit

Careum Weiterbildung, Aarau / 09.15-16.30 Uhr

Kosten

CHF 370.–

Lehrbeauftragte/-r

  • Dr. Urs Kalbermatten, Gerontologe, Sozialpsychologe, Dozent für Gerontologie, Angewandte Altersforschung, Fachreferent
  • Bart Staring, Leitung Pflegedienst Heime Kriens AG, Master in Gerontologie, Fachreferent, Praxisberater

Buchen

BeginnInhalte sortieren EndeInhalte sortieren NummerInhalte sortieren Buchen
29.11.2022 29.11.2022 Unterrichtstage 520.019.00-221

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Ihre Ansprechpersonen


Bruno Umiker

Bruno Umiker

Bereichsleiter Dienstleistungen / Stv. Geschäftsleiter

MAS ZFH Ausbildungsmanagement
CAS ZFH Ausbildner
Unternehmerseminar – IfB, Universität St. Gallen

Ich bin Mitglied der Geschäftsleitung und leite den Bereich der externen Dienstleistungen sowie die Organisation von Kursen und Tagungen. Bei institutionsinternen Weiterbildungen sind mir Individualität und Nachhaltigkeit ein zentrales Anliegen. Als Profi im Weiterbildungsmanagement berate und entlaste ich Betriebe in allen Prozessen der betrieblichen Weiterbildung, von der Analyse und Angebotsentwicklung über die Organisation/Administration und Durchführung bis hin zur Evaluation.

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Moni Stäuble

Moni Stäuble

Sachbearbeiterin Kurse

Kauffrau, MPA

Bei Fragen rund um die 1-3-tägigen Kurse bin ich gerne Ihre Ansprechperson. Ich organisiere die Kurse und bin für die Administration zuständig. Mit unkomplizierten Lösungen erfülle ich (fast) alle Kundenwünsche und -anliegen ganz nach dem Motto "Der Kunde ist König". Als Kauffrau mit medizinischem Hintergrund bringe ich mein Fachwissen ein und kombiniere meine Teilzeitanstellung ideal mit meinen Familienaufgaben.

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