Kurzbeschrieb

Was kann man tun, wenn man nicht mehr weiss was man is(s)t?

Bei fortschreitender Erkrankung und Annäherung an den Tod verändert sich für die Betroffenen der Umgang mit der Nahrung deutlich. Vieles, was früher wichtig war, verliert an Bedeutung. Hier spielen körperliche Aspekte wie fehlender Appetit, Übelkeit und Erbrechen eine Rolle. Auch die Formen und Möglichkeiten der Kommunikation und des Zusammenseins mit anderen verändern sich. Bisher wichtige Rituale verlieren ihre Bedeutung oder müssen in ihrer Gestaltung verändert werden.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • sind vertraut mit Instrumenten zur Essenserfassung
  • erkennen Ursachen von Essensunlust
  • können das Essen so gestalten, dass die Bewohnerin/der Bewohner erfolgreich essen kann, bzw. eventuell wieder Lust hat am Essen
  • erkennen Machbares und Grenzen

Inhalte

  • Bioethische Prinzipien: Autonomie, Gutes tun, nicht schaden wollen, Gerechtigkeit
  • Mögliche Ursachen von Essensunlust (psychisch und physisch)
  • Von der Essbiografie und dem Warenkorb des täglichen Lebens
  • Von fingerfood bis smoothfood
  • Essen als basale Stimulation
  • Möglichkeiten und Grenzen, Esskulturen zu gestalten

Zielgruppe

Küchenverantwortliche, Küchen- und Servicemitarbeitende, Pflegende, die Patientinnen und Patienten im Essensbereich betreuen/unterstützen

Dauer

1 Tag

Abschluss

Kursbestätigung "Essen am Ende des Lebens"

Lehrbeauftragte/-r

Markus Biedermann, eidg. dipl. Küchenchef, Gerontologe, forum99 – Partner für Esskultur im Alter

Ort / Zeit

Careum Weiterbildung, Aarau / 9.15-16.30 Uhr

Kosten

CHF 290.–

Anmeldeschluss

4 Wochen vor Kursbeginn
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15.11.2018 15.11.2018 Präsenztage 520.093.00-181