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Koordinationsleistungen bei der Spitex abrechnen: Welchen Nutzen haben pflegende Angehörige?

Datum: 13.05.2014


Verfahren und Erfahrungen zur vergütbaren Koordinationsleistung gemäss Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) aus Sicht der Angehörigen, der Spitex, der Behörden und der Krankenversicherung

In Zusammenarbeit mit Careum Forschung, Forschungsinstitut Kalaidos Fachhochschule Departement Gesundheit

Die Versorgungskoordination ist eine grosse und wachsende Herausforderung für die Leistungserbringer – insbesondere für die Spitex – wenn zunehmend Patientinnen und Patienten mit komplexen und instabilen Situationen zuhause leben.

Aufgrund einer Analyse des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) im Rahmen der Umsetzung der Palliative Care Strategie können Spitex-Organisationen seit 1.1.2012 Koordinationsleistungen bei komplexen und instabilen Krankheitssituationen gemäss der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV, Art. 7) erfassen und der Krankenkasse in Rechnung stellen. Mit der besseren Koordination sollen auch mögliche Komplikationen antizipiert und unnötige Spitalaufenthalte vermieden werden. Dies ist gerade in einem Lebensabschnitt besonders wichtig, in dem die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung zu Hause gepflegt wird und auch dort sterben möchte. Ebenfalls wichtig ist dies für berufstätige Angehörige, die auf eine optimale Koordination angewiesen sind, damit sie die koordinativen oder organisatorischen Aufgaben nicht in der Arbeitszeit auffangen müssen.

Welche Entwicklungen stehen hinter der vergütbaren Koordinationsleistung in der KLV? Wie ist die Neuerung in Spitex-Organisationen zu handhaben? Welche Ziele verfolgen Behörden? Wie handhaben die Krankenversicherer das Vergütungsverfahren? Und ganz wichtig: Welchen Nutzen haben – oder wünschen sich – die (berufstätigen) Angehörigen?

Die Abendveranstaltung bot Gelegenheit, Erfahrungen, Chancen und offene Fragen zu Koordinationsleistungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren.

Eingeladen waren Fachpersonen im Gesundheitswesen aus allen Praxisfeldern, Behörden- und Spitexvertretungen, Interessierte von Krankenversicherern sowie Angehörige von pflegebedürftigen Personen.


Beiträge (pdf)

  • Programm
  • Begrüssung
  • Angehörige als wandelnde Patientenakte:
    Wie können sie durch Koordinationsleistungen der Spitex entlastet werden? (Carmela Fornasier)
    Präsentation
    Abstract
  • Koordination durch die Spitex: Der Nutzen für Angehörige (Christine Rex)
    Präsentation
    Abstract
  • Angehörige im Kanton Aargau: Anforderungen, Alltag, Anreize (Diana Schramek)
    Präsentation
    Abstract
  • Koordinationsleistungen abrechnen: Die Optik der Krankenversicherung (Cornelia Steiger-Roos)
    Präsentation
    Abstract

Artikel (pdf)


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