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Zeitvorsorge

Datum: 19.02.2014


Abendveranstaltung

In Zusammenarbeit mit der Kalaidos Fachhochschule, Departement Gesundheit
und dem
Kanton Aargau, Departement Gesundheit und Soziales

Vitale und rüstige Menschen im 3. Lebensabschnitt sollen hochbetagten und gebrechlichen Menschen im 4. Lebensalter helfen. Dafür erhalten sie Zeitgutschriften, eine konjunkturunabhängige Währung, die sie dann später selber einlösen können, wenn ein Pflege- oder Hilfebedarf eintritt. Diese Idee klingt einfach und ist auf den ersten Blick bestechend, enthält Chancen und Risiken. Der ehemalige Bundesrat Pascal Couchepin lancierte die "Zeittauschbörse", weil er die Solidarität zwischen den Generationen fördern und gleichzeitig die Kosten der demografischen Alterung abfedern wollte im Sinne von "ambulant vor stationär".

Das Interesse an den Zeitvorsorge-Modellen ist gross. Es gibt aber auch eine kritische Diskussion: Sollen der Staat, die Kantone oder die Gemeinden in funktionierende freiwillige soziale Unterstützungssysteme eingreifen und z.B. die bisher geleistete freiwillige Nachbarschaftshilfe durch Zeitgutschriften honorieren. Dazu wird eine komplexe Administration benötigt mit finanziellen Garantieversprechen über einen sehr langen Zeitraum.

Die Stadt St. Gallen wird ab 2014 das Projekt Zeitvorsorge mit Partnern umsetzen und auch der Kanton Aargau prüft nun nach einem politischen Vorstoss eine Realisierung.

Das Podiumsgespräch zwischen Publikum und Referierenden bot Gelegenheit, Fragen aufzugreifen und Erfahrungen auszutauschen.


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