Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen. Sollte Ihre Frage unbeantwortet bleiben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Anreise


von Basel/Frick:

  • ab Frick via Staffelegg, Küttigen nach Aarau

  • nach der Aarebrücke ALLE RICHTUNGEN fahren

  • linke Spur benutzen, Richtung Zürich fahren

  • nach 400 m rechts auf Parkplatz einbiegen

  • Schlössli (brauner Wegweiser) oder
    vis-à-vis Langzeitparkplatz benutzen 

von Zürich:

  • Autobahnausfahrt 50 Aarau-Ost
  • grüner Wegweiser Aaretalstrasse T5
  • Richtung Aarau fahren
  • 800 m nach der Ausfahrt Buchs linke Spur
    Richtung Basel, Olten
  • nach dem Sauerländertunnel Parkplatz Mühlematt (Langzeit)  oder
    Parkplatz Fretz (Kurzzeit) benutzen

von Bern/Luzern:

  • Autobahnausfahrt 49 Aarau-West
  • Hauptstrasse 24, Richtung Aarau Basel
  • nach der Ortstafel Aarau
    1. Kreisel Richtung Basel
    2. Kreisel Richtung Basel Olten
  • nach dem Sauerländertunnel Parkplatz Mühlematt (Langzeit) oder
    Parkplatz Fretz (Kurzzeit) benutzen 

von Olten:

  • Wöschnau links Richtung Aarau-Nord
  • Telli (weisser Wegweiser) folgen
  • 200 m nach der 2. Verkehrsampel rechts auf Parkplatz einbiegen
  • Schlössli (brauner Wegweiser) oder
    vis-à-vis Langzeitparkplatz benutzen

Beide Parkplätze sind gebührenpflichtig.

Situationsplan Careum Weiterbildung Aarau (PDF)

 

  • Benutzen Sie den Ausgang Bahnhofplatz.
  • Gehen Sie links in Richtung Altstadt bis zur Kasinostrasse (nach der Confiserie Brändli).
  • Hier biegen Sie nach rechts ab.
  • Am Ende der Kasinostrasse überqueren Sie die Laurenzenvorstadt und gehen nach links bis zur Valiant Bank.
  • Wenn Sie hier nach rechts gehen, gelangen Sie nach ca. 50 Metern auf den Schlossplatz.
  • Der Wegweiser an der Fahnenstange weist wiederum nach rechts über Schlossplatz und Kiesweg bis zu Careum Weiterbildung.
  • Der zweite Eingang am braunen Backsteinbau führt Sie zu uns.

Bei zügigem Schritttempo werden Sie Careum Weiterbildung in ca. 10 Minuten erreichen.

Situationsplan Careum Weiterbildung Aarau (PDF)

 

Modulares Weiterbildungsangebot

Careum Weiterbildung bietet Tagungen, Kurse und modulare Weiterbildungen an in den Bereichen

  • Führung&Management
  • Lehren&Lernen
  • Alter(n)&Generationen
  • Pflege&Betreuung
  • Beratung&Kommunikation
  • Care Gastronomie&Hauswirtschaft
  • Berufsrolle&Berufsentwicklung

 


Abschlüsse bei Careum Weiterbildung
Careum Weiterbildung bietet Abschlüsse auf verschiedenen Ebenen an:

  • Weiterbildungsbestätigung Careum Weiterbildung
  • Zertifikat Careum Weiterbildung
  • Diplom Careum Weiterbildung

Die Titel sind mit dem Zusatz "Careum Weiterbildung" versehen.
Den Diplomen und Zertifikaten legen wir eine Beschreibung der erworbenen Handlungskompetenzen und des Umfangs (in Lernstunden) bei. Damit leisten wir einen Beitrag zur Transparenz.


Anerkannte Abschlüsse
Bestimmte Modulkombinationen gelten als Vorbereitungskurse für eidgenössisch anerkannte Abschlüsse. Die erfolgreich abgeschlossenen Module (Kompetenznachweise) ermöglichen die Zulassung zu folgenden Prüfungen:

  • Berufsprüfung (eidg. Fachausweis) oder
  • Höhere Fachprüfung (eidg. Diplom)


Careum Weiterbildung bietet zurzeit Vorbereitungskurse für folgende Prüfungen an:

  • Berufsprüfung Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen
  • Höhere Fachprüfung Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich


Weitere Prüfungen sind in Vorbereitung:

  • Berufsprüfung zur/zum Fachfrau/Fachmann Langzeitpflege und -betreuung
  • Berufsprüfung Medizinische Praxiskoordinatorin/Medizinischer Praxiskoordinator


Weitere Informationen zur höheren Berufsbildung finden Sie hier.

Alle Lehrgänge bei Careum Weiterbildung sind berufsbegleitend.
Pro Woche muss im Durchschnitt mit 1-2 Tagen Lernzeit (Unterricht und/oder Selbststudium) gerechnet werden.

Der Unterricht findet alle 2-3 Wochen in Blöcken von 1-3 Tagen statt. Dazwischen arbeiten die Teilnehmenden selbstständig an Aufträgen im angeleiteten Selbststudium, die eng verbunden sind mit der Berufspraxis.

Ein Unterrichtstag in einem Modul umfasst 8 Lektionen.
Der Unterricht findet zwischen 08.30 und 16.30 Uhr statt.

Bei den Kursen beachten Sie die Ausschreibung.

Präsenzunterricht und angeleitetes Selbststudium
In den Weiterbildungen bei Careum Weiterbildung unterscheiden wir zwischen verschiedenen Lernphasen: im "Präsenzunterricht" besuchen die Teilnehmenden in Aarau Unterricht; das "angeleitete Selbststudium" bezeichnet Lehr- und Lernformen, in denen die Teilnehmenden selbstständig - zeit- und ortsunabhängig - Lernaufträge bearbeiten. Für den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und der Lehrperson in der Phase des Selbststudiums steht eine Internet-basierte Lernplattform ("moodle") zur Verfügung.

Die Weiterbildungszeit eines Moduls oder eines Lehrgangs setzt sich somit zusammen aus Lernstunden im Präsenzunterricht und im angeleiteten Selbststudium.

 

Ein erfolgreich abgeschlossenes Modul wird mit einer Modulbestätigung bescheinigt.

Die modularen Lehrgänge können auf verschiedenen Stufen abgeschlossen werden:

  • Weiterbildungsbestätigung (für Kompaktkurse oder individuelle Modulkombinationen)
  • Zertifikat Careum Weiterbildung
  • Diplom Careum Weiterbildung
  • Diplom (NDS) Careum Weiterbildung: Nachdiplomstudiengänge

Bestimmte Modulkombinationen gelten als Vorbereitungskurse für eine Berufsprüfung (eidg. Fachausweis) oder eine höhere Fachprüfung (eidg. Diplom).

  • Module können einzeln oder als Teil eines Lehrgangs besucht werden.
  • Die Teilnehmenden wählen den Zeitpunkt für die Module. Sie entscheiden, ob sie die Ausbildung in kürzerer oder längerer Zeit absolvieren.
  • Mit der Wahl von Modulen können die Teilnehmenden inhaltliche Schwerpunkte setzen.
  • Bereits besuchte Lerneinheiten (erfolgreich abgeschlossene Kompetenznachweise) werden bei weiteren Abschlüssen angerechnet.
  • Das Angebot ist flexibel und kann erweitert, ergänzt und neuen Anforderungen angepasst werden.

Die Weiterbildungen richten sich an Fach- und Führungspersonen im Gesundheits- und Sozialwesen. Zulassungen sind bei den einzelnen Ausschreibungen der Kurse, Module oder Lehrgänge aufgeführt.
Der Lehrgang Qualitätsmanager in Spitex und Langzeitpfelge richtet sich an Qualitätsbeauftragte bzw. Fachpersonen, welche die Funktion aktuell oder in Zukunft ausüben werden. Führungspersonen, Interessierte und Vertreterinnen und Vertreter aus dem Spitex und Langzeitpflegebereich, die sich weiter qualifizieren möchten

Die Weiterbildungen im Bereich Alter(n)&Generationen bieten verschiedene Qualifikationen für Fachpersonen, die in der Altersarbeit oder in der Pflege und Betreuung von alten Menschen tätig sind.

Die Lehrgänge im Bereich Führung&Management sind konzipiert für Personen, die eine Führungsaufgabe wahrnehmen in Akutspitälern, Rehabilitationskliniken, Heimen, Psychiatrischen Kliniken und Spitexorganisationen. Die Lehrgänge können auf den Ebenen Teamleitung, Bereichsleitung, Institutionsleitung abgeschlossen werden.

Die Lehrgänge im Bereich Pflege&Betreuung sind ausgerichtet auf Fachpersonen mit einem Abschluss auf Sekundarstufe II (FaGe, FaBe, FA SRK, Hauspflegerinnen, Medizinische Praxisassistentinnen (MPA) etc.) und/oder diplomierte Pflegefachpersonen, die im ambulanten oder stationären Bereich tätig sind.

Der Bereich Beratung&Kommunikation umfasst Lehrgänge für diplomierte Pflegefachpersonen HF: Mütter- und Väterberaterinnen, Patientenberatung, und Fachberater/innen für Psychotraumatologie im Alter.

Im Bereich Care Gastronomie&Hauswirtschaft richtet sich der Lehrgang Care Gastronomie an ausgebildete Köche/Köchinnen EFZ, Bereichsleitende Hauswirtschaft und Hotellerie sowie an Mitarbeitende von Organisationen, die in einem ambulanten Setting die Verpflegung von betagten Menschen sicherstellen.

Der Kompaktkurs Berufsbildner/in in Gesundheitsorganisationen richtet sich an Berufsbildner/innen in einem Betrieb im Gesundheits- und Sozialbereich.

Die Weiterbildung Problem basiert Lernen und Lehren fördert Kompetenzen von Lehrpersonen und Berufsbildner/innen, die selbst gesteuertes Lernen fördern wollen.

Careum Weiterbildung bietet Möglichkeiten zum Anschluss an Studiengänge der
Kalaidos Fachhochschule, Departement Gesundheit.

Erkundigen Sie sich bei der Studienberaterin, Marlène Wälchli Schaffner
marlene.waelchli@careum-weiterbildung.ch 
Tel. +41 (0)62 837 58 39

 

Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studierenden an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind. Dies ist möglich durch den Erwerb von Leistungspunkten (englisch "credits"). ECTS-Kreditpunkte sind Anrechnungseinheiten für den Lernaufwand der Studierenden. 1 ECTS-Kreditpunkt = 25-30 Lernstunden.

Diese Art der Bewertung von Leistungen findet sich in den Studiengängen an Hochschulen (Fachhochschulen und Universitäten).

Weiterbildungsinstitutionen, die keine Hochschulen sind, können keine ECTS-Punkte vergeben.

Ein Modul dauert in der Regel drei Monate.

Module umfassen in der Regel 60-90 Lernstunden.
(Beachten Sie die detaillierten Angaben in den  Ausschreibungen in den Produkteblättern oder unter Lehrgänge oder Module.)

Ein Modul im Umfang von 60-90 Lernstunden umfasst ca. fünf Unterrichtstage und 20-50 Stunden angeleitetes Selbststudium. Die fünf Unterrichtstage (Präsenztage) eines Moduls finden in 2-3 Blöcken von 1-3 Ganztagen à 8 Lektionen in Aarau statt. In den Intervallen dazwischen bearbeiten die Studierenden Aufträge einzeln oder in Gruppen als angeleitetes Selbststudium.

Die Module eines Lehrgangs können aufeinender folgend besucht oder über eine längere Zeit verteilt werden.

Modulabschlüsse bei Careum Weiterbildung können während fünf Jahren an einen Lehrgang angerechnet werden.

Die Anmeldeunterlagen können beim Sekretariat Careum Weiterbildung oder als Download (bei den entsprechenden Lehrgängen) bezogen werden.

Bereits erworbene Lernleistungen können angerechnet werden.
Anträge für die Anrechnung von Modulen können bei der Anmeldung gestellt werden.

Informationen zur Anrechnung von früher erworbenen Lernleistungen gibt Ihnen die Studienberaterin:
Marlène Wälchli Schaffner
marlene.waelchli@careum-weiterbildung.ch 
Tel. +41 62 837 58 39

In der Regel finden die Unterrichtstage (Präsenzunterricht) in Aarau statt.
Findet der Unterricht an einem anderen Ort statt, ist dies in der Ausschreibung vermerkt.

Alle Weiterbildungen können aber auch von Institutionen gebucht und an anderen Standorten durchgeführt werden.

Informationen
Bruno Umiker, Leiter Bereich Dienstleistungen
bruno.umiker@careum-weiterbildung.ch
Tel. +41 62 837 58 58

Für individuelle Beratungen wenden Sie sich an unsere Studienberaterin Marlène Wälchli Schaffner.
marlene.waelchli@careum-weiterbildung.ch 
Tel. +41 62 837 58 39

Die Weiterbildungen finden in Aarau statt.

Alle Weiterbildungen können aber auch von Institutionen gebucht und an anderen Standorten durchgeführt werden.

Informationen
Bruno Umiker, Leiter Bereich Dienstleistungen
bruno.umiker@careum-weiterbildung.ch
Tel. +41 62 837 58 58

Die Internet-basierte Lernplattform "moodle" unterstützt das Lernen in der Weiterbildung.

Die Plattform enthält alle wichtigen Informationen für die Teilnehmenden und wird für den Austausch zwischen den Teilehmenden und mit den Lehrenden eingesetzt.

Interessierte können sich hier als Gast anmelden.

 

 

Raumvermietung

Selbstverständlich. Die Aula und die Schulräume können sowohl mit Tischen und Stühlen, als auch mit einer reinen Bestuhlung gemäss Ihren Wünschen eingerichtet werden. 

Ja, das ist möglich. Bitte sprechen Sie sich mit unserem IT-Verantwortlichen Erwin Hugo ab.
erwin.hugo@careum-weiterbildung.ch
Tel. +41 62 837 58 09

 

Weiterbildung zum Berufstitel Dipl. Pflegefachfrau/-mann HF

Das Äquivalenzverfahren des SRK zum Titelerwerb "Dipl. Pflegefachfrau/-mann HF" wurde per Ende 2011 eingestellt. Ab 2012 gilt die im angepassten Rahmenlehrplan Pflege HF vom 24.01.2011 festgelegte einheitliche Regelung für DN I. Das bedeutet, dass zur Erlangung des Diploms Pflege HF für DN I 1200 Lernstunden (600 Schule und 600 Praxis) und das Absolvieren des regulären Qualifikationsverfahrens notwendig sein werden. (Über die Anrechenbarkeit bereits erbrachter Bildungsleistungen werden die Bildungsanbieter entscheiden.)

Für Pflegefachpersonen DN I, welche den Titel "Dipl. Pflegefachfrau/-mann HF" erwerben wollen, melden sich bei einem Bildungsanbieter für Gesundheitsberufe.

 

 

Diverses


Sie erhalten bei folgenden Hotels in Aarau Spezialkonditionen:

Die Spezialpreise werden nur bei Direktbuchungen im Hotel gewährt.

Um den Spezialpreis zu erhalten, erwähnen Sie bei der Buchung, dass Sie bei Careum Weiterbildung arbeiten oder eine Weiterbildung besuchen.

Weitere Übernachtungsmöglichkeit in und um Aarau finden Sie hier.

 

 

Übernachtungsmöglichkeit in und um Aarau finden Sie hier.

Die Bibliothek steht allen Interessierten zur Verfügung.

 

Nachträglicher Erwerb des Fachhochschultitels (NTE)


Verordnung des WBF über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels:
http://www.admin.ch/opc/de/official-compilation/2014/4481.pdf

Merkblatt und Gesuchsformular für NTE Pflege:
http://www.fhschweiz.ch/content-n1051-sD.html

Informationen zur Registrierung des Diploms Pflegefachfrau/-mann FH im Nationalen Gesundheitsberuferegister NAREG:
http://www.fhschweiz.ch/webautor-data/115/Informationsnotiz-NAREG.pdf
www.nareg.ch

Offizielle Internetseite für Informationen zum NTE generell:
www.gsk-titel.ch

Informationen des SBK:
http://www.sbk.ch/aktuell/news-detail/article/2015/01/20/title/praezisierun.html?no_cache=1&cHash=8bb068504086d02281010a2511fc8f5e

Informationen zum NTE und zu Weiterbildungen bei Careum Weiterbildung und
der Kalaidos Fachhochschule Gesundheit:
Marlène Wälchli Schaffner, Studienberaterin
marlene.waelchli@careum-weiterbildung.ch
Tel. +41 (0)62 837 58 39


Der nachträgliche Erwerb des Fachhochschultitels (NTE) ermöglicht Personen mit einem altrechtlichen, vom SRK anerkannten (Schweizer) Diplom, die sich mit bestimmten Weiterbildungen weiter qualifiziert haben und die mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen, nachträglich einen Fachhochschultitel zu erwerben.

Der NTE erleichtert Inhaberinnen und Inhabern von altrechtlichen Pflege-Diplomen mit qualifizieren Fachausbildungen den Zugang zu Aus- und Weiterbildungen auf Hochschulstufe und die Anrechnung erworbener Bildungsleistungen. Damit sollen die Durchlässigkeit im Bildungssystem erhöht und die Transparenz in Bezug auf die erworbenen Kompetenzen verbessert werden.

Dabei ist zu beachten:

  • Die alten Titel behalten ihre Gültigkeit – ohne zeitliche Begrenzung.
  • Die altrechtlichen Diplome (siehe Liste "altrechtliche Abschlüsse" unten) berechtigen bereits zum Führen des Titels dipl. Pflegefachfrau HF/dipl. Pflegefachmann HF.
  • Es gibt keine Verpflichtung, den FH-Titel zu beantragen.
  • Weiterqualifizierungen sind auch mit den altrechtlichen Titeln möglich. Planen Sie Ihre weitere berufliche Entwicklung individuell. Lassen Sie sich beraten.
  • Übergänge zu den Fachhochschulen sind mit und ohne NTE möglich. Die Bedingungen können bei den einzelnen Fachhochschulen für die jeweiligen Bildungsgänge erfragt werden. Grundsätzlich gilt: Die aufnehmende Bildungsinstitution definiert die Zulassungskriterien zu Studiengängen und Weiterbildungen. Erkundigen Sie sich bei den einzelnen Bildungsanbietern.
  • Lohneinstufungen sind in den verschiedenen Kantonen und den verschiedenen Betrieben unterschiedlich geregelt. Erkundigen Sie sich in Ihrem Betrieb.


Nein, das ist freiwillig, weil...

  • Die alten Titel behalten ihre Gültigkeit, ohne zeitliche Begrenzung.
  • Die altrechtlichen Diplome (siehe Liste unten) berechtigen bereits zum Führen des Titels dipl. Pflegefachfrau HF/dipl. Pflegefachmann HF.
  • Es gibt keine Verpflichtung, den FH-Titel zu beantragen.
  • Weiterqualifizierungen sind mit den altrechtlichen Titeln möglich. Planen Sie Ihre weitere berufliche Entwicklung individuell. Lassen Sie sich beraten.
  • Übergänge zu den Fachhochschulen sind auch ohne NTE möglich. Die Bedingungen können bei den einzelnen Fachhochschulen für die jeweiligen Bildungsgänge erfragt werden.

Planen Sie Ihre berufliche Weiterentwicklung individuell, abgestimmt auf Ihre persönlichen Ziele und Ihre berufliche und private Situation. Es gibt keine allgemein gültige Lösung.
 


Gesuchstellende Personen, die die Voraussetzungen zum nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels in Pflege erfüllen, erhalten die Bewilligung zum Tragen des Titels "Dipl. Pflegefachfrau FH/Dipl. Pflegefachmann FH". [Verordnung, Art. 7, Absatz 1; und Erläuternder Bericht, Seite 2]

Wer nachträglich den Fachhochschultitel erworben hat, kann auch den Titel "Bachelor of Science" tragen.
[SBFI News, Dez. 2014: http://www.sbfi.admin.ch/aktuell/00399/01776/index.html?lang=de ]


Das Diplom wird in Form einer Verfügung (rechtskräftiges Dokument) ausgestellt.

  • Zusätzlich kann eine Diplomurkunde verlangt werden.
  • Zusätzlich kann ein Diploma-Supplement verlangt werden.
  • Dieser Diplom-Zusatz (in englischer Sprache) spezifiziert die Kompetenzen, die mit dem Diplom bestätigt werden. Das Dokument wurde gemäss einem europäisch entwickelten Modell erstellt.
  • Empfehlung: Es lohnt sich, dieses Dokument zu beziehen, insbesondere auch für die internationale Transparenz. Das Dokument ist hilfreich bei der Arbeitssuche und/oder einem Studium im Ausland.
  • Der neue Titel wird im Nationalen Gesundheitsberuferegister NAREG eingetragen. Diese Registrierung erfolgt durch das SRK nach der Erstellung des Diploms.
  • (Die Kosten von CHF 130.00 werden der Antragstellerin vom SRK in Rechnung gestellt.)
  • Informationen zum NAREG: http://www.gdk-cds.ch/index.php?id=1013
     


Der Nachträgliche Erwerb des Fachhochschultitels (NTE) im Bereich Pflege richtet sich an Pflegefachpersonen, die die folgenden drei Voraussetzungen erfüllen:

  1. Sie verfügen über eine altrechtliche Ausbildung und
  2. Sie haben mit bestimmten Weiterbildungen (Liste siehe unten) zusätzliche Kompetenzen erworben und
  3. Sie waren mindestens 2 Jahre im Berufsfeld Pflege tätig (Berufspraxis).
     


Ein NTE kann nur mit einem altrechtlichen Abschluss beantragt werden.
Personen mit einem der folgenden vom Schweizerischen Roten Kreuz anerkannten (schweizerischen) Diplom in Pflege können den nachträglichen Titelerwerb beantragen (sofern sie die andern geforderten Voraussetzungen ebenfalls erfüllen):

  • «Pflegefachfrau / Pflegefachmann»,
  • «Gesundheits- und Krankenpflege, DN II»,
  • «allgemeine Krankenpflege» (AKP),
  • «psychiatrische Krankenpflege» (PsyKP),
  • «Kinderkrankenpflege, Wochen- und Säuglingspflege» (KWS),
  • «Gemeindekrankenpflege» (GKP),
  • «integrierte Krankenpflege» (IKP)

Diese Liste gilt abschliessend. Andere Abschlüsse werden nicht berücksichtigt.
Wichtig: Die alten Titel behalten ihre Gültigkeit, ohne zeitliche Begrenzung.


Der NTE ist ausschliesslich für altrechtliche schweizerische Diplome. (Schweizer Recht ist ausschliesslich anwendbar auf Schweizer Diplome.)
Eine Anerkennung des ausländischen Diploms durch das SRK berechtigt daher nicht zum nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels. Der nachträgliche Erwerb des FH-Titels kann nur von den Behörden jenes Landes ausgestellt werden, in dem auch das ursprüngliche Diplom erworben wurde. Fragen Sie beim Berufsverband Ihres Herkunftsstaates nach Möglichkeiten des nachträglichen Erwerbs des Fachhochschultitels nach.
 


Nein. Der NTE ist ausschliesslich für Inhaber/innen von altrechtlichen Diplomen.


Zusätzlich zum altrechtlichen Abschluss muss bei einem Antrag auf den NTE eine Weiterbildung nachgewiesen werden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

A.

HöFa II
Höhere Fachausbildung Pflege Stufe II (HöFa II)
des SBK Bildungszentrums (BIZ) oder der Kaderschule für die Krankenpflege Aarau oder
des Weiterbildungszentrums Gesund­heits­­berufe (WE'G)

 

 

 


ODER

B.

eine pflegefachliche Weiterbildung
auf nicht-Hochschulstufe
 und 

 

ein Nachdiplomkurs
auf Fachhochschulstufe
im Fachbereich Gesundheit
  • eine vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) anerkannte «Höhere Fachausbildung Pflege Stufe I» (HöFa I)
  • «Höhere Fachausbildung Pflege Stufe I» der Kaderschule für die Krankenpflege Aarau, des WE'G oder von Careum Weiterbildung
  • «Höhere Fachausbildung für Gesundheits-berufe Stufe I» (HFG) mit Schwerpunkt Pflege des WE'G
  • vom SRK anerkanntes Diplom als «Gesund-heitsschwester/Gesundheitspfleger»
  • «WE’G-Zertifikat NDK Pflege» mit fachlichen Schwerpunkten
  • «Nachdiplomkurs Pflege» mit fachlichen Schwerpunkten von Careum Weiterbildung
Im Umfang von mind. 200 Lektionen
oder 10 ECTS-Kreditpunkten
 

Diese Liste ist verbindlich und abschliessend.

Ohne eine Gesetzesänderung der Verordnung können andere Weiterbildungen nicht berücksichtigt werden.

 

 

Ein Abschluss, z.B. "Certificate of Advanced Studies" (CAS), muss vorliegen.

Es ist wünschbar, dass Module zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten besucht werden.

Neben pflegefachlichen Inhalten sind auch Inhalte im Bereich Führung oder Beratung im Gesundheitswesen möglich.

Informationen zu den Möglichkeiten und Empfehlungen geben die Fachhochschulen.

Kalaidos Fachhochschule Gesundheit: http://www.kalaidos-fh.ch/Departement-Gesundheit

 


Für den NTE muss eine anerkannte Berufspraxis von mindestens zwei Jahren im Umfang von mind. 75% im einschlägigen Berufsfeld nachgewiesen werden (ab 01.06.2001). Bei geringerem Beschäftigungsumfang wird die Zeit pro rata angerechnet.

Die Berufspraxis kann Funktionen in der Pflege, Führung oder Lehre umfassen.


Detaillierte Auskunft gibt das Merkblatt für NTE Pflege:
http://www.fhschweiz.ch/content-n1051-sD.html

Zustelladresse des vollständigen Dossiers für den Antrag:
Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)
Diplomanerkennung / NTE-FH
Einsteinstrasse 2
3003 Bern

 

Bearbeitungsgebühr

Diplomurkunde

Diploma Supplement

CHF 100.00

CHF  75.00

CHF  20.00

Diese Gebühr ist mit dem Gesuch zu bezahlen.
Registrierung im NAREG (SRK) CHF 130.00 Diese Gebühr wird nachträglich vom SRK in Rechnung gestellt.

 

 


Die Anträge können ab sofort eingereicht werden.
Die Frist für den NTE Pflege ist bis 2025 angesetzt.
 


Für die berufliche Weiterentwicklung steht je nach individueller Zielsetzung und dem eigenen beruflichen und privaten Umfeld eine Vielfalt an Möglichkeiten offen:

  • Modulare Weiterbildungen, z. B. NDK Pflege, Gerontopsychiatrie etc.
  • Aufbaustudium Bachelor of Science (berufsbegleitend)
  • CAS, DAS, MAS (für Spezialisierungen oder neue Funktionen)

Erkundigen Sie sich bei den einzelnen Bildungsanbietern.

Oder suchen Sie auf dem "Modulfinder" des Netzwerks BILDUNG plus (ca. 20 verschieden Bildungsanbieter):
http://www.netzwerk-bildung.ch/index.php

Weiterbildungen bei Careum Weiterbildung:
http://www.careum-weiterbildung.ch/

Kalaidos Fachhochschule Gesundheit:
http://www.kalaidos-fh.ch/Departement-Gesundheit


Wenden Sie sich an unsere Studienberaterin:

Marlène Wälchli Schaffner, Studienberaterin
marlene.waelchli@careum-weiterbildung.ch
Tel. +41 (0)62 837 58 39

 

Weitere Fragen?